Siemens-Kommando Bobrek bei Auschwitz-Birkenau

Vier Siemensmitarbeiter, darunter der Ingenieur Kurt Bundzus, stellen im Oktober 1943 das Siemens-Kommando Bobrek aus 120 überwiegend jüdischen Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz zusammen. Sie unterziehen die KZ-Gefangenen mindestens zwei theoretischen und praktischen Eignungsprüfungen, um sich gut ausgebildete Zwangsarbeiter:innen zu sichern. Die Zwangsarbeiter:innen des Siemens-Kommandos müssen zu Beginn die Fertigungshallen eigenhändig errichten. Mit schließlich 213 Männern und 38 Frauen, davon 24 Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren, fängt das Siemens-Kommando im Mai 1944 mit der Produktion von Kriegswerkzeug an.