Italiens Waffenstillstand mit den Alliierten

Von 1940 bis 1943 kämpfen NS-Deutschland und das faschistische Italien als Verbündete. Nach der Besetzung Siziliens im Juli sowie der Befreiung Süditaliens durch britische und amerikanische Truppen schließt Italiens Regierungschef Pietro Badoglio am 3. September 1943 einen Waffenstillstand mit den Alliierten. Die Wehrmacht nimmt daraufhin rund 650.000 italienische Soldaten gefangen und transportiert sie in Kriegsgefangenenlager. Etwa 25.000 Italiener kommen bei der Gefangennahme oder auf den Transporten ums Leben, weitere 25.000 sterben während der Zwangsarbeit.